Wolkendorf
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Fahnenweihe am Wolkendorfer Treffen 2016

Einen sehr ergreifenden Moment konnten die Anwesenden im Festsaal, gleich nach der Begrüßung unseres Vorstands, erleben.

 

Gemeinsam begehen wir einen historischen Schritt in unserem Gemeinschaftsleben, der in die Geschichte der Heimatgemeinschaft Wolkendorf eingehen wird. Diesen Akt erlebt man nur einmal im Leben, da eine Fahne in der Regel mehrere Generationen überlebt. Gemeinsam wollen wir unsere neue Fahne enthüllen und unserer Gemeinschaft widmen.

 

Zu der Enthüllung wurde das Wolkendorfer Lied von Christa Knorr (geb. Becker) und den Gästen im Saal gesungen. Ein sehr ergreifender Moment, der sich in unserer Erinnerung festsetzen wird.

 

Die neue Fahne ist eine Standarte, beruht darauf da sie einen Querträger hat. Ist von Vorteil, wir können die Wappen erkennen auch ohne sie zu schwingen. Gefertigt aus weinrotem Samt, die Motive in feinster Plattstichstickerei und die Schrift in Goldlurex.

 

Auf der Vorderseite ist unser Wappen, das wir 2010 bei der Ostdeutschen Wappenrolle registrieren ließen. Unser Wappen ist aus dem Viehbrandzeichen von 1826 hervorgegangen. Krieg, Seuchen, Brände, Naturkatastrophen und Grenzstreitigkeiten mussten unsere Vorfahren überstehen. Ihr Glaube und unerschütterliches Gottvertrauen gaben ihnen Kraft, ihren Lebensmut zu bewahren. Wohl deshalb tragen wir das Kreuz mit der Bibel als Postament in unserem Ortswappen, unter goldenem Schildhaupt mit blauer Leiste in Blau ein silbernes Fußbalkenkreuz.

 

Auf der Rückseite das Wappen des Burzenlandes. 1364 verleiht der ungarische König Ludwig der I. aus dem Hause Anjou Kronstadt, nunmehr Hauptstadt des Burzenlandes, das Jahrmarktsrecht und bestätigt 1377 den Kronstädtern die politische Führung der Burzenländer oder Kronstädter Provinz, später Distrikt. Daher rührt wohl die Anjou-Lilie im Burzenländer Wappen. Sowohl das Silber der Lilie als auch die flankierenden Sterne stellen dabei eine Wappenminderung dar, zur Abgrenzung vom Wappen des Königshauses. Blau untermalt eine silberne heraldische Lilie, begleitet von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen.

Als ewige Begleitung zur Standarte haben wir ein Spenderband fertigen lassen. Mit der Beschriftung: „Unseren Spendern und Paten zum Dank“ und für die Spender jeweils einen Spendernagel.

An dieser Stelle möchte ich mich bei unseren Paten herzlich bedanken für Ihre großzügigen Spenden von jeweils 500 € - Erna und Hermann Foith, Katharina und Hermann Kurmes und Julian und Leonhard Kurmes. Jeweils 200 € spendeten Maria und Albert Schnabel, Roland und Heidi Kapitel.   100 € wurden von: Doris & Ewald Martini, Renate & Manfred Petyan, Elke & Bernd Preidt, Stefanie Reip & Hanno Hermannstädter, Ursula & Hans-Peter Hermannstädter, Jutta & Klaus Hermannstädter, Adolf Hermannstädter, Susanne & Hermann Becker, Ilse & Helmut Beer, Edda & Johannes Römer, Klaus Guess und Jugendtanzgruppe Heilbronn gespendet. Eine Urkunde für 50 € Spende erhalten: Rosi Altstädter, Ruza & Arthur Szilagyi, Hilda & Ewald Roth, Beate & Bernd Welther, Gerlinde & Hans Becker, Elfriede & Dieter Müller, Martha Schwarz,Bernd Antal, Herta Antal.

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Aktualisiert am 06.01.2017

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