Wolkendorf
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Lachende Kölnarena – „Do laachs de disch kapott“

 

„Da simmer dabei, dat is prima VIVA COLONIA …“ so machten wir uns auf den Weg um den Kölner Karneval hautnah zu erleben. Unsere lieben Gastgeber, Uli & Geri Tittes, kauften die Karten für dieses einzigartige Ereignis schon ein Jahr vorher für uns, kurzfristig geht da nichts. In Köln angekommen wurden wir von den zwei Jecken, Uli & Geri, in ihrem Haus mit Alaaf, Karnevalsmusik und origineller Verkleidung empfangen. Auch die Dekoration innen war an den uns bevorstehenden Abend angepasst. Nach einem guten Mittagessen, Kaffee und Kuchen mit Baumstritzel (von Uli & Geri) und Doboschschnitten (von Doris Antal), hmmm war das lecker, machten wir uns mit der Bahn auf den Weg zur Kölnarena.

Wir, die „12 FRANKEN“ alle als OP-Ärzte verkleidet, die Piranda und der Pirat. Zwischenzeitlich kamen auch ein Cowboy, eine Piratin und ein Musketier dazu. Wer glaubt es wäre auffällig in Köln und Umgebung verkleidet herumzulaufen, dem ist nicht so. Die Straßen waren voll mit kostümierten Menschen die zur Arena stürmen. Dort angekommen holten wir auch schon das erste „Pittermännchen“ (Bierfässchen 10 Liter Kölsch) und „o’zapft is“. Auf einen unterhaltungsvollen Abend wurde angestoßen und um 19:11 Uhr war es soweit, die Karnevalsfeier wurde eröffnet. Nichts ahnend was uns hier erwartet und gespannt, genossen wir, 4 Kölner, 2 Ennepetaler, 12 Franken und noch ca. 17.000 Besucher, die Begrüßung des Elferrates, welcher mit dem Umzug der zahlreichen Karnevalsgruppen begann. Das war nur der Anfang, was dann abging kannten wir nur aus Erzählungen. Denn mit den „üblichen Verdächtigen“ in Form von Stars der Kölner Musikszene u.a. Höhner, Brings, Bläck Fööss, De Räuber, Paveier, Bernd Stelter, dazu die zahlreichen Garden und viele mehr, wurde die Arena zu einer Mega Party Halle, da ging die Post ab. Viele Stimmungslieder, ab und zu was zum Lachen und einige Vorführungen zum zurücklehnen und zuschauen, eine gelungene Mischung. Sicherlich vernünftig ist die halbstündige Pause in der man etwas verschnaufen und den Magen mit den mitgebrachten Köstlichkeiten verwöhnen kann. Das tut der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Ja, so macht das richtig Spaß. Nach ca. 6 Stunden war dieses „Topereignis“ zu Ende und sehr gut gelaunt machten wir uns auf den Heimweg. Auch da gab es viel zu lachen, für die Unterhaltung im Zug hatten wir natürlich gesorgt und keiner hat uns „schief“ angeschaut. Das gibt es glaub ich nur in Köln, Kölle Alaaf, Kölle Alaaf, Kölle Alaaf!

Nach so viel Heiterkeit ließen wir den wundervollen Abend bei Uli & Geri mit einem Prösterchen und einem kleinen Tänzchen ausklingen. Die Nacht war kurz, um 10 Uhr hatten die Frühaufsteher unter uns schon den Frühstückstisch gedeckt. Gemeinsam genossen wir dieses und ließen den gestrigen Abend nochmal Revue passieren. Für die liebevolle Bewirtung bedanken wir uns nochmal bei unseren Freunden Uli & Geri und in 2 Jahren „da simmer (wieder) dabei, dat is prima …“.



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Aktualisiert am 05.10.2017

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